Hast du deine mütterlichen Aspekte bereits befreit?
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Hast du deine mütterlichen Aspekte bereits befreit?

Wer das mütterliche Prinzip integriert und kultiviert hat, ist der Glückseligkeit nahe. 

"Mütterlichkeit" ist eine Eigenschaft, die ich persönlich unglaublich schön und wertvoll finde. Sowohl Frauen als auch Männer können ihre mütterlichen Aspekte integrieren und leben, in der Beziehung mit sich selber und anderen.

Nie versiegende Quelle von Liebe, Energie, Wachstum und Inspiration

Aus meiner Sicht ist Mütterlichkeit eine der wichtigsten und erfüllendsten Aspekte der weiblichen Energie, die es zu integrieren gilt.

Wer seine Mütterlichkeit in einem "gesunden" Mass lebt, vermittelt Geborgenheit und Fürsorge, hat die Kunst der bedingungslosen Liebe verstanden, ist fähig, Gefühle und Bedürfnisse zu verstehen und darauf einzugehen, hat eine tief verwurzelte schützende und nährende  Haltung und hat Zugang zur eigenen schöpferischen Kraft.

Wer es versteht, sich selber zu bemuttern in jeder Lebenslage, ist im Vorteil gegenüber jenen, die dies nicht können. Es reicht allerdings nicht aus, mütterliche Handlungen zu vollziehen. Diese müssen aufgefüllt sein mit der Energie von Liebe und Hingabe.

Wo mütterliche Menschen zusammenkommen – sei es in Partnerschaften, Familien, Freundschaften oder beruflichen Projekten –, wird Liebe potenziert. So entsteht Einzigartiges von unbezahlbarem Wert. Da, wo das mütterliche Prinzip mit am Werk ist, versiegt die Quelle von Liebe, Energie, Wachstum und Inspiration nie.

Integrierte Mütterlichkeit bringt uns in unsere Kraft

Mütterlichkeit ist nicht per se etwas, das einem Menschen entweder gegeben ist oder nicht. Mütterlichkeit ist ein Aspekt unter vielen anderen, die es im persönlichen Individuationsprozess frei zu legen und zu integrieren gilt. 

Für viele ist Mütterlichkeit mit Aufopferung, Dienen und Freiheitsentzug behaftet. Oftmals ist dies so, weil wir unsere Mütter oder Grossmütter so erlebt haben oder vielleicht in anderen Inkarnationen solche Erfahrungen gemacht haben. Karin Schrag beschreibt eine solche Erkenntnis in ihrem Blog zum "wahren Dienen".

Es lohnt sich, dies in Heilung zu bringen. Denn wer sich weigert, eine "gesunde" Mütterlichkeit in sich selber zu integrieren, schneidet sich gewissermassen selbst von der Liebesquelle ab. Abgeschnitten von der Liebesquelle sind wir abhängig davon, dass uns von aussen jemand gibt, was wir uns selber nicht zu geben gelernt haben. Das macht uns unfrei und hält uns klein.

Beispiele von Selbstbemutterung im Alltag

Je älter wir werden, desto schwieriger wird es, dieses Defizit auszugleichen.

Ich sehe immer wieder ältere Menschen, die sich nur noch von kalten Lebensmitteln ernähren, weil sie sich nicht mehr die Zeit nehmen, sich etwas Warmes, Nährendes zuzubereiten, obwohl sie dazu grundsätzlich noch in der Lage wären. Dies ist nur ein kleines Beispiel, wie sich fehlende Selbstbemutterung auswirken kann.

Umgekehrt wird sich jemand, der die Kunst der liebevollen Bemutterung beherrscht, zuhause und im Geschäft Wohlfühlräume schaffen wollen. Auch wer in einem Grossraumbüro arbeitet und gestalterisch nur über das eigene Pult verfügen kann, hat die Möglichkeit, es sich mit einfachen Massnahmen behaglicher zu machen.

Aus meiner Sicht sollte es zuhause so sein, dass man sich in jedem Raum und in jedem Bereich gerne aufhält. Es darf mindestens zwei richtig schöne Wohlfühlplätze geben, an denen man sich entspannen, regenerieren und auftanken kann. 

Die Küche: Wichtiger Raum gelebter Mütterlichkeit

Bezüglich Mütterlichkeit kommt der Küche eine grosse Bedeutung zu. In der Küche kommt man zusammen, versammelt sich "ums Feuer", bereitet Mahlzeiten zu und erzählt sich von den Ereignissen des Tages. Würde ich ein Haus bauen, bekämen Küche und Essbereich viel Raum.

Vielleicht kennst du das auch: Ich habe schon als Kind viel in der Küche gelernt, gezeichnet und gebastelt, weil ich mich da besonders geborgen gefühlt habe. Dies ist heute noch so. Auch dieser Blog hier ist in meiner Küche entstanden.

Das lässt mich auch an Besuche in Italien denken: Unabhängig davon, wie klein die Häuser oder Wohnungen waren – es gab immer einen schön aufgedeckten Tisch mit einfachen, leckeren, selbst zubereiteten Mahlzeiten, die zu einem Fest des Genusses wurden.

Es spielt also keine Rolle, ob man grossflächig und luxuriös wohnt oder ganz einfach lebt. Das mütterliche, nährende und wärmende Prinzip lässt sich sowohl in der Luxusversion als auch in der ganz einfachen Version integrieren.

Genau so, wie du sowohl als Frau wie auch als Mann die Mütterlichkeit in dir zum Vorschein bringen und leben kannst.

Gerne stehe ich dir mit meiner Arbeit zur Verfügung, wenn du es dir zuhause oder im Geschäft wärmer, liebevoller und behaglicher machen möchtest oder in deinem Energiefeld die mütterlichen Aspekte befreien möchtest. Du erreichst mich telefonisch unter 079 693 31 81 oder per E-Mail an: info@nadjamarijaliechti.ch